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Stadt Cuxhaven 

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Geschichte

der Berufsfeuerwehr Cuxhaven

Geschichte

der Berufsfeuerwehr Cuxhaven

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges 

bekam die Stadt Cuxhaven von der britischen Militärregierung den Auftrag, den Krankentransport in der Stadt Cuxhaven sicherzustellen. Am 01. April 1946 wurde der Krankentransportdienst der Stadt Cuxhaven mit drei Krankenwagen in einem Anbau der Hauptfeuerwache aufgenommen.

 

Es wurden sieben hauptberufliche Fahrer eingestellt, von denen sich immer vier im Dienst befanden. Drei dieser sieben Mitarbeiter wohnten sogar mit ihren Familien in der heutigen Hauptfeuerwache. So konnte auf jeden Notfall schnell reagiert werden. Diese drei Mitarbeiter waren also praktisch immer im Dienst. Zeitweise wurde der Telefonapparat, über den die Anforderungen eingingen, von Wohnung zu Wohnung gereicht, so dass nicht selten die Ehefrauen der Mitarbeiter die ersten "Leitstellen-Disponentinnen" der Stadt Cuxhaven waren. Praktisch seit dieser Zeit ist die Stadt Cuxhaven Träger des Rettungsdienstes auf dem Gebiet der Stadt Cuxhaven.

 

In den 1970er Jahren

kam dann auch die echte Notfallrettung hinzu. Zu dieser Zeit gab es bereits einige hauptamtliche Gerätewarte bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Cuxhaven, die natürlich bei jedem Feuerwehreinsatz als erste ausrücken konnten. Aber hier, wie auch bei dem Krankentransport, fehlte es an Personal, weil die Häufigkeit der Einsätze im Feuerwehrwesen wie auch im Krankentransport ständig zunahm. Zu diesem Zeitpunkt liefen die Notrufe noch bei der örtlichen Polizeiwache auf. Dann wurde seitens der Regierung die Verlegung aller Feuerwehr-Notrufanlagen und der Notrufnummer 112 zur Feuerwache angeordnet. Hierzu musste nun also die Feuerwache Tag und Nacht besetzt werden.

 

Um allen Anforderungen gerecht zu werden, führte die Stadt Cuxhaven im Jahre 1973 eine Hauptberufliche Wachbereitschaft ein, so dass die bis dahin getrennten Aufgabengebiete Krankentransport, Unfalldienst, Werkstattdienst, sowie Brandschutz und Hilfeleistung aus Rationalisierungsgründen zusammengelegt wurden.

 

Hierzu wurde ein Schichtdienst eingerichtet, der von zwei Wachabteilungen mit je 13 Mann Personal im 12-stündigen Wechsel wahrgenommen wurde. Das Personal setzte sich zusammen aus den hauptberuflichen Mitarbeitern des Krankentransportes, den hauptberuflichen Gerätewarten der Freiwilligen Feuerwehr sowie einigen neu eingestellten Mitarbeitern, zumeist aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr. Etwas später ging man zum 24-Stunden Schichtdienst über. In den Jahren nach der Einführung der Hauptberuflichen Wachbereitschaft stiegen die Einsatzzahlen und der Bedarf nach einer professionellen Feuerwehr in Cuxhaven stetig weiter, so dass 1986 weiteres Personal eingestellt und eine dritte Wachabteilung eingerichtet wurde. Bis 1988 war der Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr auch Leiter der Hauptberuflichen Wachbereitschaft.

 

Nach der Pensionierung des Stadtbrandmeisters wurde 1989 der Dipl.-Ing. Thomas Gillert neuer Leiter der HWB Cuxhaven. Er forcierte die Aus-und Weiterbildung der Cuxhavener Berufsfeuerwehrleute. So wurden zahlreiche Rettungssanitäter, Rettungsassistenten und später natürlich Notfallsanitäter ausgebildet. Die Feuerwehrausbildung erfolgt seither nach den Richtlinien der APVO-Feu und der größte Teil der Mitarbeiter sind heute Beamte.

 

Am 03. November 2005

beschloss der Rat der Stadt Cuxhaven die Umwandlung der bisherigen Hauptberuflichen Wachbereitschaft in eine Berufsfeuerwehr, um damit den aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen.

  • März 1948
  • Krankenwagen Juli 1948
  • Dezember 1955
  • August 1965
  • Tanklöschfahrzeug 1975
  • Feuerwehrfahrzeuge 1979
  • Rettungs- und Krankentransport 1979