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Geplante Verklappung vor Scharhörn vorerst gestoppt 

Teilerfolg für die Region Cuxhaven / Im Frühjahr kein Baggergut vor Vogelschutzinsel 

Veröffentlichungsdatum: 17.03.2022

Geplante Verklappung vor Scharhörn vorerst gestoppt 

Teilerfolg für die Region Cuxhaven / Im Frühjahr kein Baggergut vor Vogelschutzinsel  

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies überbrachte am Donnerstag erfreuliche Nachrichten an die Region Cuxhaven: Die geplante Verklappung Hamburgs vor der Vogelschutzinsel Scharhörn wurde vorerst gestoppt. Ein Teilerfolg für das gesamte Cuxland.

 

Der Einsatz der Stadt Cuxhaven, des Landkreises Cuxhaven und der Samtgemeinde Land Hadeln sowie die Unterstützung der Politik und zahlreicher Umweltverbände zahlt sich aus: Die geplante Verklappung vor Scharhörn und somit unmittelbar am UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer wurde vorerst verhindert. Diese Nachricht überbrachte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies am Donnerstag in Cuxhaven. Dort trafen sich die Umwelt- und Klimaausschüsse der Stadt und des Landkreises Cuxhaven sowie der Samtgemeinde Land Hadeln zu einer gemeinsamen Sitzung in der Kugelbake-Halle. Lies teilte mit, dass die Landesregierung Niedersachsens, die von Beginn an Seite an Seite mit der Region Cuxhaven gegen das geplante Vorhaben Hamburgs anging, in Gesprächen mit dem Bund, Hamburg und Schleswig-Holstein zu diesem Ergebnis gekommen sei. Das Land Niedersachsen prüfe nun die rechtlichen Schritte gegen eine geplante Verklappung vor Scharhörn in den Wintermonaten, um dem Vorhaben möglichst eine endgültige Absage erteilen zu können. Dazu treten die betroffenen Länder ab sofort in den regelmäßigen Dialog, um eine für alle Seiten akzeptable Lösung zu finden.

 

Vorerst zufrieden, aber auch weiterhin kritisch zeigt sich Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer von dem Ergebnis: „Es ist ein Teilerfolg für die Stadt Cuxhaven und die gesamte Region. Dafür möchte ich allen Beteiligten und besonders meinem Team der Stadtverwaltung, der Politik sowie der Landesregierung in Person von Olaf Lies für den Einsatz danken. Die Prognosen haben gezeigt, dass eine Verklappung vor Scharhörn nicht schadlos für Mensch, Natur und Tier möglich sei. Wir haben zudem immer wieder betont, dass die Kommunikation, die Hamburg gegenüber uns und anderen betroffenen Orten an den Tag gelegt hat, besser werden muss. Nun sind alle Seiten am Tisch. Auch ein Erfolg. Jetzt gilt es über die Monate hinweg eine vernünftige Lösung zu finden.“

 

Auf dem Teilerfolg ausruhen, werde sich die Stadt Cuxhaven aber nicht: „Auch wir als Kommune werden prüfen, ob wir klageberechtigt sind und wenn ja, in welcher Form. Dazu setzen wir weiterhin auf den Zusammenhalt der Verwaltungen, Politik und Umweltverbände sowie auf die Unterstützung des Landes Niedersachsen. Denn weitere Schritte sind nötig“, erklärt Oberbürgermeister Uwe Santjer.

 

Eine Zusage hat Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies bei seinem Besuch in Cuxhaven auch schon gegeben. Er werde im Sommer wiederkommen, um mit allen Beteiligten die Fortschritte und Planungen in der Angelegenheit zu besprechen. 

 

Umweltminister Olaf Lies (2.v.r.) überbrachte am Donnerstagmorgen an Landrat Kai-Uwe Bielefeld (links), Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer (2.v.l.) und Land Hadelns Samtgemeindebürgermeister Frank Thielebeule (rechts) die Ergebnisse aus den Verhandlungen zur geplanten Verklappung vor Scharhörn. Foto: Landkreis Cuxhaven