Ein starkes Zeichen für Demokratie und Miteinander
Jugendbeirat und „Omas gegen Rechts“ stärken gemeinsam Demokratie und Zusammenhalt
Ein gemeinsames Zeichen für Demokratie und Vielfalt setzten die Initiative „Omas gegen Rechts“ und der Jugendbeirat mit einer besonderen Aktion in Cuxhaven. Auf Anregung von Oberbürgermeister Uwe Santjer entstanden in gemeinsamer Zusammenarbeit fünf neue „Kreuze ohne Haken“, die künftig an verschiedenen städtischen Einrichtungen aufgestellt werden sollen.
Die Idee zur Kooperation entstand, nachdem der Oberbürgermeister die Initiative gefragt hatte, ob weitere Kreuze für öffentliche Einrichtungen gefertigt werden könnten. Karin Ottens-Spargel, Sprecherin der örtlichen Gruppe „Omas gegen Rechts“, brachte daraufhin den Jugendbeirat mit ins Boot. Die Resonanz war positiv: An zwei gemeinsamen Nachmittagen entstanden die symbolträchtigen Holzkreuze, die als sichtbares Bekenntnis gegen Rechtsextremismus und für ein friedliches Miteinander stehen.
Für die beteiligten Jugendlichen hatte das Projekt eine besondere Bedeutung. Sie betonten, dass die Kreuze deutschlandweit als Symbol bekannt seien und Menschen miteinander verbinden. Das gemeinsame Verständnis ihrer Botschaft schaffe Zugehörigkeit und stärke das Gemeinschaftsgefühl. Auch Oberbürgermeister Uwe Santjer hob die Bedeutung der Kunstwerke hervor. Die Kreuze stünden für Offenheit, Vielfalt und den Wunsch nach einem respektvollen Zusammenleben. Nachdem bereits ein Exemplar im Rathaus seinen Platz gefunden hat, sollen weitere Kreuze künftig in städtischen Einrichtungen wie der Stadtbibliothek, dem Haus der Jugend, dem WattBz und dem Museum Windstärke 10 zu sehen sein. Aus den Reihen des Jugendbeirats wurde zudem vorgeschlagen, auch den Bahnhof als möglichen Standort einzubeziehen.
Die Übergabe der Kreuze im Haus der Jugend machte deutlich, dass die Aktion weit über die handwerkliche Arbeit hinausgeht. Sie steht für demokratische Werte, gesellschaftliches Engagement und den Dialog zwischen den Generationen. Stadtjugendpflegerin Svenja Plock sieht darin ein gelungenes Beispiel dafür, wie Vielfalt in Cuxhaven gelebt wird. Die Zusammenarbeit von Jugendlichen, Erwachsenen und Seniorinnen habe gezeigt, wie unterschiedliche Altersgruppen voneinander profitieren und gemeinsam etwas bewegen können.
An dem Projekt beteiligt waren neben den Jugendbeiratsmitgliedern Mino, Merit und Vivian auch Laura und Tristan. Die Initiative „Omas gegen Rechts“ wurde zusätzlich von Ute Rosenberg und Rebekka Schäfer vertreten. Gemeinsam setzten sie ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Cuxhaven.
