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Gelber Sack - Gelbe Tonne

Die Gelbe Tonne kommt!

 

Im Februar 2021 wurde in Cuxhaven die "Gelbe Tonne" eingeführt. Gelbe Säcke werden nicht mehr benötigt und nicht mehr zur Verfügung gestellt. Die Stadt Cuxhaven hat (nach Beschluss des Rates) im Rahmen einer Abstimmungsvereinbarung mit den Dualen Systemen festgelegt, dass Verkaufsverpackungen in der gelben Tonne gesammelt werden. Damit werden Verunreinigungen, die immer wieder durch gelbe Säcke entstanden sind, der Vergangenheit angehören. 

 

Die Abfuhr und Bereitstellung der Gelben Tonnen ist privatwirtschaftlich organisiert. 

Die Stadt Cuxhaven ist nicht Auftraggeber und darum auch nicht Ansprechpartner für Fragen zur Abfuhr und zur Bereitstellung von Gelben Tonnen. Für die Verteilung und Entleerung der gelben Tonnen ist seit Januar 2021 der Entsorger, die Bremerhavener Entsorgungs-Gesellschaft (BEG) zuständig. Bitte wenden sie sich an: info@beg-bhv.de

Oder telefonisch: 0471 / 186 555    

 

Weitere Informationen zur Mülltrennung sowie Fragen und Antworten zur gelben Tonne finden Sie hier.

 

Die "Gelben Tonnen" müssen bis 06:30 Uhr zur Abfuhr bereit gestellt werden. Die Abfuhrtermine finden Sie unter dem Punkt "Abfuhrkalender"

 

Was gehört wirklich in den Gelben Sack? 

 

Noch immer herrscht häufig Unklarheit darüber, was in den Gelben Sack hineingehört und was nicht.

 

In den Gelben Sack gehören nur gebrauchte Verkaufsverpackungen, die entsprechend (z. B. mit dem grünen Punkt) gekennzeichnet sind. Dabei handelt es sich um Verkaufsverpackungen aus verschiedenen Stoffen, sogenannte Leichtverpackungen (LVP) aus Kunststoff, Metall (Weißblech und Aluminium) und Verbundstoffen.

 

KUNSTSTOFFE 

Hierzu zählen z. B.: Folien aus dem Haushaltsbereich, Flaschen von Spül-, Wasch- und Körperpflegemitteln, Becher von Milchprodukten (z.B. Quark- und Joghurtbecher) und Margarine, Schaum- und Füllstoffe, Plastiktragetaschen...

 

METALLE

Dazu gehören z. B.: Getränkedosen, Konservendosen, Schraubverschlüsse, Deckel, Aluminium (Folien, Schalen, Deckel wie z.B. von Joghurtbechern, Kapseln...)

 

VERBUNDSTOFFE 

Stoffe, die sich nicht von Hand trennen lassen. Dazu gehören z. B.: Saft- und Milchkartons, Vakuumverpackungen, Blisterverpackungen (Kombination aus durchsichtigem Kunststoff und Pappe) sowie Verpackungen aus der Kombination Pappe/Kunststoff bzw. Pappe/Aluminium. Diese unterschiedlichen Verpackungsmaterialien können zwar alle in einen Sack - wichtig ist aber (trotz fortschrittlicher Sortiertechnik), daß die einzelnen Stoffgruppen lose und nicht mehr aneinanderhaftend eingefüllt werden. Für den leeren Sahnebecher beispielsweise heißt das, daß der Aludeckel vom Becher komplett gelöst sein muß, bevor beide Stoffe (Becher aus Kunststoff und Deckel aus Alu) in den Gelben Sack gelangen. Ebenso dürfen unterschiedliche Verpackungen nicht ineinandergestellt werden, also nicht die leere Konservendose mit Folien, Quarkbecher oder Verbundkartons befüllen, denn hierdurch ist eine Wiederverwertbarkeit der einzelnen Stoffe nicht mehr gewährleistet.

 

Die eingesammelten Verkaufsverpackungen werden anschließend in den Sortieranlagen getrennt. Bitte entleeren Sie deshalb jede gebrauchte Verpackung vollständig, bevor Sie diese in den Gelben Sack werfen. Spülen sollten Sie Ihre verbrauchte Verpackung aber nicht!

 

Verpackungen aus Papier, Pappe, Karton und Glas, werden in separaten Containern (s. Altglas) und über die Papiertonne erfasst. Verpackungen mit Schadstoffresten können bei der Schadstoffsammlung abgegeben werden.