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Standort gefestigt: Siemens Gamesa erwirbt weitere Bauflächen in Cuxhaven


Die Tinte unter dem Kaufvertrag ist getrocknet: Siemens Gamesa Renewable Energy hat weitere Bauflächen im Cuxhavener Hafengebiet erworben. Dabei handelt es sich um eine Erweiterungsfläche von mehr als 200.000 Quadratmetern. Oberbürgermeister Uwe Santjer, Peter Miesner, Geschäftsführer der CuxHafEn GmbH, sowie Pierre Bauer, CEO Offshore und Geschäftsführer der Siemens Gamesa Renewable Energy Deutschland, freuen sich gemeinsam über die Festigung am Standort Cuxhaven.




Cuxhaven bleibt der wichtigste Standort für Siemens Gamesa: Dies wurde kürzlich mit dem Kauf weiterer Bauflächen am Werk im Hafengebiet verdeutlicht. Mehr als 200.000 Quadratmeter Entwicklungsfläche stehen dem weltweit führenden Unternehmen in der Windenergiebranche fortan zur Verfügung. „Mit dem Kauf weiterer Flächen wird neben dem Standort auch die Bindung zwischen Cuxhaven und Siemens Gamesa gefestigt“, betont Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer. „Cuxhaven ist und bleibt fester Bestand in der Offshore-Industrie. Ein verlässlicher Partner“, so Santjer weiter. Und auch CuxHafEn GmbH-Geschäftsführer Peter Miesner, der den Kauf gemeinsam mit Santjer begleitete und abschloss, ist stolz auf das Vertrauen von Siemens Gamesa an den Standort Cuxhaven: „Ich freue mich darüber, dass Siemens Gamesa die bisherigen Erweiterungsflächen mit einer Größe von mehr als 200.000 Quadratmetern von der CuxHafEn GmbH Cuxhavener Hafen Entwicklungsgesellschaft gekauft hat, um darauf das vorhandene Werk zu erweitern. Somit werden auch die zukünftigen Generationen der Offshore Windturbinen von Siemens Gamesa in Cuxhaven gefertigt werden können. Insgesamt werden dadurch der Standort von Siemens Gamesa in Cuxhaven und das Deutsche Offshore Industrie Zentrum in Cuxhaven deutlich gestärkt und zukunftsfähig ausgerichtet.“ 

 

Mehr als 200.000 Quadratmeter Entwicklungsfläche stehen Siemens Gamesa somit am aktuellen Standort in Richtung Altenbruch zur Verfügung. „Der Kauf geschah mit Blick auf eine langfristige Perspektive und das globale Wachstumspotenzial der Offshore-Windindustrie. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit, die wir mit der Stadt Cuxhaven und unseren Mitarbeitern vor Ort haben. Starke Partnerschaften wie diese helfen uns, weltweit führend in der Offshore-Windindustrie zu bleiben und den Märkten in aller Welt fortschrittliche Technologie zur Verfügung zu stellen“, erklärt Pierre Bauer, CEO Offshore und Geschäftsführer der Siemens Gamesa Renewable Energy Deutschland. Ergänzende Worte erhält er von Anton Bak, Werksleiter in Cuxhaven: „Für uns ist das ein sehr positives Signal, denn damit bringt das Unternehmen sein klares Bekenntnis zum Standort Cuxhaven zum Ausdruck sowie sein Vertrauen in die Zukunft unseres Werkes.“

 

Siemens Gamesa ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Windenergiebranche mit starker Präsenz in den Bereichen Offshore, Onshore und Dienstleistungen. Durch seine fortschrittlichen digitalen Fähigkeiten bietet das Unternehmen eines der breitesten Produktportfolios der Branche sowie branchenführende Servicelösungen, die dazu beitragen, saubere Energie erschwinglicher und zuverlässiger zu machen. Mit einer installierten Leistung von fast 105 GW weltweit fertigt, installiert und wartet Siemens Gamesa Windturbinen, sowohl Onshore als auch Offshore.

 

Das Siemens Gamesa Werk am Standort Cuxhaven wurde 2017 eröffnet. Auf einer Fläche von rund 55.000 Quadratmetern bietet die bis zu 32 Meter hohe Fertigungshalle ausreichend Platz, um die Maschinenhäuser, tonnenschwere Komponenten moderner Windenergieanlagen, in eigenen Fertigungslinien unter einem Dach zu produzieren. Die ersten Turbinenanlagen wurden im Februar 2018 gefertigt. Gegenwärtig werden mit knapp 600 Mitarbeitern in Cuxhaven 8 MW-Windturbinen hergestellt und an Windparks in der ganzen Welt geliefert. Die Anlagenkapazität entspricht circa 250 Turbinenanlagen pro Jahr. Dies entspricht einer Energieversorgung mit sauberem Strom für mehr als zwei Millionen Haushalte und einer Einsparung von mehr als fünf Millionen CO²-Emissionen.

 

Freuten sich gemeinsam über die Vertragsunterzeichnung: Dr. Götz Grevesmühl (v.l.), Bernd Grossmann (m.l.), Peter Miesner, (h.l.), Philipp Exler (v.r.), Thomas Krüger, (m.r.) und Uwe Santjer (oben). Foto: Siemens Gamesa

Foto: Freuten sich gemeinsam über die Vertragsunterzeichnung: Dr. Götz Grevesmühl (v.l.), Bernd Grossmann (m.l.), Peter Miesner, (h.l.), Philipp Exler (v.r.), Thomas Krüger, (m.r.) und Uwe Santjer (oben). Foto: Siemens Gamesa

 

 
Marcel Kolbenstetter


https://www.cuxhaven.de