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Bildung & Kultur

Die Stadt Cuxhaven bietet neben dem großen Bereich Tourismus auch vielfältige Bildungs- und Kulturangebote für Ihre Bürger und Gäste.
Neben dem Bespielungstheater bietet die Stadt eine Vielzahl von Museen und Kunstgalerien, die zum Entdecken und Verweilen einladen. Die bunte Vielfalt der ortsansässigen Vereine zeigt, dass Cuxhaven mehr zu bieten hat, als Meer, Watt und Strand.
Ganz dem Motto: Sehen! Hören! Erleben! laden wir Sie herzlich dazu ein, auf den nachfolgenden Seiten die bereits bestehenden Angebote zu studieren und viel Interessantes zu entdecken.

Genauso wichtig wie die Vielfalt im kulturellen Bereich ist es, ein breites Spektrum an Bildungsmöglichkeiten anzubieten. So soll Cuxhaven auch künftig weiter zu einem Bildungsstandort ausgebaut werden.


Erich Kästner

Der Juli

Still ruht die Stadt. Es wogt die Flur.
Die Menschheit geht auf Reisen
oder wandert sehr oder wandelt nur.
Und die Bauern vermieten die Natur
zu sehenswerten Preisen.

Sie vermieten den Himmel, den Sand am Meer,
die Platzmusik der Ortsfeuerwehr
und den Blick auf die Kuh auf der Wiese.
Limousinen rasen hin und her
und finden und finden den Weg nicht mehr
zum Verlorenen Paradiese.

Im Feld wächst Brot. Und es wachsen dort
auch die künftigen Brötchen und Brezeln.
Eidechsen zucken von Ort zu Ort.
Und die Wolken führen Regen an Bord
und den spitzen Blitz und das Donnerwort.
Der Mensch treibt Berg- und Wassersport
und hält nicht viel von Rätseln.

Er hält die Welt für ein Bilderbuch
mit Ansichtskartenserien.
Die Landschaft belächelt den lauten Besuch.
Sie weiß Bescheid.
Sie weiß, die Zeit
überdauert sogar die Ferien.

Sie weiß auch: Einen Steinwurf schon
von hier beginnt das Märchen.
Verborgen im Korn, auf zerdrücktem Mohn,
ruht ein zerzaustes Pärchen.
Hier steigt kein Preis, hier sinkt kein Lohn.
Hier steigen und sinken die Lerchen.

Das Mädchen schläft entzückten Gesichts.
Die Bienen summen zufrieden.
Der Jüngling heißt, immer noch, Taugenichts.
Er tritt durch das Gitter des Schattens und Lichts
in den Wald und zieht, durch den Schluß
des Gedichts,
wie in alten Zeiten gen Süden.




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