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Schlossgarten

Schlossgraben Schlossgarten


Amtmann Brockes legt in seiner Zeit in Ritzbüttel den Grundstein der Gartengestaltung, da er die Verteidigungsanlagen um das Schloss für nicht mehr zeitgemäß hielt und meinte, sie seien modernen militärischen Strategien nicht gewachsen:

Er ließ erste Plätze - von ihm "Augpunkte" genannt- anlegen, Bäume pflanzen und Beete arrangieren, bis allmählich eine kleine Parkanlage entstand.
Seit einigen Jahren säumen Skulpturen den Park

Für dieses Vorgehen (Brockes handelte eigenmächtig) erhielt er übrigens vom Hamburger Rat einen "Rüffel"!

Obwohl durchaus Konzepte entwickelt wurden, die eine geplante Gartenanlage vorsahen, bleib die Durchführung auf kleine Parzellen beschränkt, so dass der Blick des Betrachters auch heute noch auf ein- im wahrsten Sinne des Wortes- "gewachsenes" Idyll fällt.
mehrere Kanonen erinnern an die Jht. währende militärische Nutzung
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Kanone


Derartige Umgestaltungen berührten die Einwohner damals aber wenig, denn der Zutritt zum Park war ihnen wie seit jeher verwehrt.
Diese Situation änderte sich erst schrittweise ab 1860 unter Amtmann Dr. Kirchenpauer, der die Wege um das Schloss an Wochentagen für die Öffentlichkeit freigab.

Heute ist der kostbare Baumbestand, man findet hier u.a. Atlas-Zeder, Honoki-Magnolie und Urwaldmamutbaum, mit Schildern versehen, auf denen der Name, der wissenschaftliche Name und die Herkunft zu sehen sind.