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Brockes Räume

Brockes Schriftzug zu den Räumen
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Brockes Schriftzug zu den Räumen

"Zwey Stühl´ ein Tisch von Holz, sechs Bücher und zur Stärkung des Gesichts,
Ein Perspektiv, Papier und Feder, ein Blumenglas und weiter nichts


Um den Besucher in die Welt des Barthold Heinrich Brockes mitnehmen zu können, wird mit einer sparsamen Rauminszenierung im mittleren Raum des obersten Geschosses im spät-barocken Vorbau anhand der Beschreibungen in dem Gedicht „Das Thürmchen zu Ritzebüttel“ mit wenigen Objekten die ursprüngliche Einrichtung nachempfunden:

Schreibstube
Zwei antike Barock-Stühle und ein Holztisch – wie es in Norddeutschland Anfang des 18. Jahrhunderts üblich war aus massivem Nussbaum – stellen die karge Einrichtung und geben eine Vorstellung des spartanischen Schriftstellerlebens, das Brockes in seinem Schlossturm führte. Ein Leben ausgerichtet ganz auf das Amt, das er gewissenhaft ausführte, das Familienleben und das dichterische Schaffen.

Über einzelne Stationen in Brockes Biographie und seinem geistigen Umfeld informieren kurz und aufschlussreich sechs reich bebilderte Texttafeln.
Eine Hörstation (Dauer 22 Minuten) im dritten Raum gibt dem interessierten Besucher die Möglichkeit, sich in Brockes Leben und die Zeit der Frühaufklärung weiter einzuhören.

Dabei kommt auch Brockes selbst zu Wort: Gedichte und Textstellen aus seiner Selbstbiographie werden einfühlsam von Peter Kaempfe rezitiert. Die biographischen Daten – gesprochen von Janina Schultz – sind stimmungsvoll mit Kompositionen des Musikerfreundes Georg Philipp Telemann (eingespielt von dem Cembalisten Gösta Funck) unterlegt.

Musikzimmer