Diese Seite drucken

Grünabfall

Hier können Sie den Abfuhrplan 2015 für Grünabfälle als pdf Datei herunterladen.


Hier können Sie den Abfuhrplan 2014 für Grünabfälle als pdf Datei herunterladen.



Eigenkompostierung

Unter Eigenkompostierung versteht man die Kompostierung von biologisch abbaubaren organischen Abfällen an der Anfallstelle (im eigenen Garten bzw. auf dem eigenen Grundstück). Auf diese Weise können Sie einen Teil Ihrer Abfälle selbst verwerten und auch noch bei den Müllgebühren sparen.

Im Boden befindet sich eine Vielzahl an Mikroorganismen mit der Eigenschaft, organische Substanz zu zersetzen und umzusetzen. Diese Lebewesen erzeugen wertvollen Kompost und liefern bei der Einbringung in den Garten den benötigten Humusanteil.

Legen Sie doch mal an einem gut erreichbaren Ort (Schatten oder Halbschatten) in Ihrem Garten einen Kompostplatz an. Wenn Sie die folgenden Punkte beachten, brauchen Sie keinen Ärger mit den Nachbarn zu befürchten.

Regeln für guten Kompost

1. Zu kompostierendes Material niemals in eine Grube legen. Es kann keine Luft an das Material. Kompost ohne Luft = Fäulnis und Gestank!
2. Niemals nach allen Seiten geschlossene Behälter verwenden; führt zu Luftmangel (eine Ausnahme bilden Schnellkomposter).
3. Niemals einen Komposthaufen auf einer festen Unterlage aus Stein, Beton etc. aufsetzen. Ein Komposthaufen braucht "Erdanschluss" wegen der Regenwürmer.
4. Als Zusatz eventuell normale Gartenerde, Komposterde oder Kompoststarter als Verrottungsbeschleuniger dünn über die einzelnen Schichten streuen. Durchmischen und eventuell anfeuchten.
5. Vollkommene Trockenheit vermeiden. Kleinlebewesen brauchen Feuchtigkeit.
6. Den Haufen nicht zu nass machen ! Dann fehlt die Luft, der Regenwurm stirbt ab.
7. Den fertig aufgesetzten Haufen abdecken um Wärmeentwicklung zu fördern, sowie Feuchtigkeits- und Stickstoffverluste zu vermeiden!

Kompostierbar sind alle verrottbaren Küchen- und Gartenabfälle:

Aus Küche und Haus:

  • Gemüseabfälle, Obstreste
  • Eierkartons, Küchenpapier (sog. Knüll- und Wischpapiere), da sich eine mäßige Papierzugabe positiv auf das Kohlenstoff / Stickstoff - Verhältnis speziell bei Küchenabfällen auswirkt.
  • Holzwolle, Holzhäcksel und Sägemehl von unbehandeltem Holz

Garten- und Grünabfälle:
Frischer Grasschnitt und Laub verrotten gut, wenn sie im Verhältnis von ca. 1:1 vermischt werden. Um den Rasenschnitt oder das Laub zusammen mit anderen Abfällen zu kompostieren, sollte man Strukturgebendes Material zusetzen. Anderenfalls führen sie auf Grund ihrer Struktur und Inhaltsstoffe zu ungünstigen Rottebedingungen, falls größere Mengen zum Kompost gegeben werden. Dabei sollte das Gras vorher anwelken, da es dann besser für die Kompostierung geeignet ist.

  • Stroh, Strauch, - und Heckenschnitt sollten vorher möglichst klein geschnitten oder gehäckselt werden.
  • Baumschnitt und größere Äste rotten sehr langsam und sollten besser beim Grünabfallcontainer abgegeben werden.
  • Laub kann mit dem Rasenmäher kleingehäckselt und portionsweise in den Kompost gegeben oder als Mulchmaterial auf Gartenbeeten verwendet werden.
  • Fallobst kann nach und nach in kleinen Portionen beigegeben werden. Es muss aber gut mit dem Kompostgut gemischt werden, da sonst Fäulnisgefahr besteht.

Zum Kompostieren ungeeignet sind:

  • gekochte Essensreste, Fleisch, Fisch, Fette und Knochen.
  • Eierschalen, Geflügelreste, rohes Fleisch.
  • Haustierstreu, Mist oder Kleintierkadaver.
  • Wurzel- und Samenunkräuter sowie mit Schaderregern befallene Pflanzenteile.
  • Glas, Metalle, Kunststoffe (auch Frischhaltefolien, Beutel etc.), Leder, Gummi, Textilien.
  • Lacke, Farbreste, Öle, Chemikalien aller Art, Putzmittelreste, Verbundmaterialien.
  • Zigarettenkippen und Staubsaugerbeutelinhalte.
  • Holz- und Kohlenasche, Grillkohlen.
  • Wegwerfwindeln und andere Fäkalien.
  • Gips, Mörtelreste.
  • Tapetenreste