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Moor

Moor
Die Moore Cuxhavens zählen zu den selten gewordenen und wertvollen Landschaften in Europa. Sie sind Lebensraum bedrohter Tier- und Pflanzenarten.

Große Teile des Elbe-Weser-Gebietes waren ursprünglich von Mooren bedeckt. Man unterscheidet je nach Entstehung die im Grundwasserbereich gebildeten nährstoffreichen Niedermoore (=Flachmoore) und die vom Grundwasser unabhängig wachsenden, über ihre Umgebung sich uhrglasförmig erhebenden nährstoffarmen Hochmoore, die vom Regenwasser gespeist werden.
Hochmoore sind charakteristisch für den feuchten, vom atlantischen Klima beeinflussten Küstenbereich. Sie bildeten sich über einen langen Zeitraum nach Ende der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren. Das für Hochmoore typische Torfmoos wird nach dem Absterben nur unvollständig zersetzt, so dass es sich anreichert und als hervorragender Regenwasserspeicher den Hochmoortorf bildet.

Heute ist die Moorlandschaft am Südrand des Stadtgebietes stark entwässert. In den dortigen Naturschutzgebieten Herrschaftliches Moor und Aßbütteler Moor finden sich allerdings noch Hochmoorreste, um deren Erhalt die Naturschutzverwaltung durch Flächenkäufe und das Schließen von Entwässerungsgräben bemüht ist.

Sumpfwald
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Sumpfwald

Niedermoore finden sich in Cuxhaven im Randbereich zwischen Marsch und Geest. Entwässerungen ermöglichen heute weitgehend eine landwirtschaftliche Nutzung als Wiesen und Weiden. Mit ihrem vielfältigen Nutzungsmosaik, den Gräben und gliedernden Gehölzen bereichern Niedermoorgebiete die Landschaft Cuxhavens.