Diese Seite drucken

Muscheln und Schnecken im Watt

Während die Strandschnecke mit ihrem gut 1 cm hohen und breiten Gehäuse im Watt noch auffällt, wird die nur wenige Millimeter kleine Wattschnecke meist übersehen. Dabei weiden auf einem Quadratmeter Wattboden oft Zehntausende von ihnen unermüdlich Kieselalgen ab. Wird es den Wattschnecken zu trocken, graben sie sich im Schlick ein.

Von den Schnecken unterscheiden sich die Muscheln durch zweiklappige Schalen. Abgesehen von der Miesmuschel, die sich vor allem in Prielen festheftet und dort regelrechte "Muschelbänke" bildet, leben die anderen Muschelarten, wie Herz- und Sandklaffmuschel, im Wattboden eingegraben. Mit Siphonen (streckbaren, beweglichen "Rüsseln") erreichen sie das Wasser und filtern daraus Kleinstlebewesen.